Extrawurst

von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob 

wegen dem großem Erfolg Wiederaufnahme ab 01. September 2022 in Wuppertal 

Inhalte: 

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?
Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill... Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie.


Hexenschuss

Eine Farce von John Graham
ab 06.Oktober 2022 in Wuppertal Stößels Komödie

Inhalt: 

Peter Raven wird in der Badewanne von einem schweren Hexenschuss heimgesucht. Leider steht diese Badewanne in der Wohnung seiner Geliebten. Und um sein Image als "Fernseh- Heiliger" zu wahren, muss vor dem Klavierstimmer, vor Sallys Ehemann, vor dem Notarzt und vor einer Vertreterin der BBC ein Feuerwerk der Lügen und Ausreden abgebrannt werden – the show must go on!


Der Souffleuer

Monolog von Stephan Eckel


Schauspieler: Giovanni Arvaneh 

Regie: Jürg Schlachter

 

Rainald Grün ist von Beruf Souffleur an einem Stadttheater. Und wäre das nicht an sich schon schlimm genug, so leidet er dort ganz fürchterlich unter Regisseuren mit Gottkomplex, unprofessionellen Schauspielern und einem affektierten Publikum. Sein Leben wäre sicher unerträglich, gäbe es da nicht die Liebe seines Lebens, das Gretchen aus Goethes Faust, in das er sich bei jeder Inszenierung aufs Neue verliebt. 

 

»Da kann man noch solch einen ollen Wischmopp auf die Bühne stellen, eine Fehlbesetzung von Kopf bis Fuß … es ist doch stets mein Gretchen.« 

 

Ein Monolog gespickt mit Goethe-Zitaten. Man erfährt einiges über das Leben und Leiden am Theater und die große Liebe zur Literatur. Und wie man trotz aller guten Vorsätze am Ende doch zur Hölle fährt … 

 

Weiter Information unter www.der-souffleur.de