Extrawurst

Fritz Rémond Theater Frankfurt 
vom:02.04.2020 - 10.05.2020

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederver­samm­lung eines Tennis­clubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaf­fung eines neuen Grills für die Vereins­feiern abstim­men. Normaler­weise kein Problem –
gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grill­würste bekan­ntlich nicht auf einen Rost mit
Schweine­fleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskus­sio­nen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minder­heit einräu­men? Muss man Religio­nen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkul­tur? Und sind Vegetarier eigentlich auch eine Glaubens­ge­mein­schaft? Immer tiefer schraubt sich der schein­bar belan­glose Konflikt um den Grill in die Beziehun­gen der Mitglieder. Ebenso respek­t­los wie komisch stoßen Atheis­ten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmen­schen“ und Hardliner frontal aufeinan­der. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill… Es geht darum, wie wir zusammenleben.
Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „toler­ant und intol­er­ant“, „religiös und ungläubig“
viel fließen­der sind als man denkt. Die Zuschauer sind als Vereins­mit­glieder direk­ter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einem schnellen,
hochpointierten und sehr aktuellen Stück.

Alles über Liebe - Letzte Tournee!!

 

Alles über Liebe

Komödie von Stephan Eckel 

Giovanni Arvaneh, Renan Demirkan, Tanja Schumann

Rolle Carlos Lima: Giovanni Arvaneh

 
Samstag, den 11. Januar 2020 - Eckernförde
Dienstag, den 14. Januar 2020 - Freudenstadt   

Mittwoch, den 15. Januar 2020 - Neckarsulm
Freitag, den 17. Januar 2020 - Stadthalle Unna  

Montag, den 19. Januar 2020 - Lippstadt   

Dienstag, den 20. Januar 2020 - Geldern  

  

Carlos und Anna sitzen auf einem weissen Sofa. Zwischen beiden ist viel Platz, Vor einer hoffnungslos

überforderten Therapeutin sagen sich die beiden so kräftig die Meinung, dass die Fetzen

fliegen und sogar ein Schaumstoffschläger zum Einsatz kommt. Ihr Problem heißt Ehe –

mit all den Erwartungen, Entbehrungen und Enttäuschungen, die beide damit verbinden.

Mal witzig und mal bitter ernst werden in der Therapiestunde alle großen Missverständnisse

zwischen (Ehe-)Mann und Frau.

 

 

 

 


Der Souffleuer

 Monolog von Stephan Eckel
Schauspieler: Giovanni Arvaneh 

Regie: Jürg Schlachter
Voraufführung  Juli 2019 im Hofspielhaus München 

 

Achtung bitte rechtzeitig reservieren wegen starker Anfrage!

 

 

Rainald Grün ist von Beruf Souffleur an einem Stadttheater. Und wäre das nicht an sich schon schlimm genug, so leidet er dort ganz fürchterlich unter Regisseuren mit Gottkomplex, unprofessionellen Schauspielern und einem affektierten Publikum. Sein Leben wäre sicher unerträglich, gäbe es da nicht die Liebe seines Lebens, das Gretchen aus Goethes Faust, in das er sich bei jeder Inszenierung aufs Neue verliebt. 

 

»Da kann man noch solch einen ollen Wischmopp auf die Bühne stellen, eine Fehlbesetzung von Kopf bis Fuß … es ist doch stets mein Gretchen.« 
Ein Monolog gespickt mit Goethe-Zitaten. Man erfährt einiges über das Leben und Leiden am Theater und die große Liebe zur Literatur. Und wie man trotz aller guten Vorsätze am Ende doch zur Hölle fährt … 

weiter Information unter www.der-souffleur.de